Kundenservice
Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 10-12 | 13:30-17
Hotline: 09264 96799-20
buero@musik-fast.de
JESUS, Er hat mich so geliebt - Notenbuch
5,00 €
- Günstiger Versand
- Versand innerhalb von 1-2 Tage
- 14 Tage Geld-Zurück-Garantie
- Bequeme Zahlungsmöglichkeiten
Produktinformationen "JESUS, Er hat mich so geliebt - Notenbuch"
Passionslieder für Familie & Gemeinde
- Notenheft in DIN A5, 112 Seiten, Ringbuch
- Abendmahl, Jesu Leiden und Auferstehung
- 68 zweistimmige Lieder mit Text & Akkordangaben
Themenverzeichnis Nummer:
Lob und Anbetung Gottes 1 - 17
Leiden Jesu Christi 18 - 40
Auferstehung Jesu Christi 41 - 59
Zuruf zur Bekehrung 60 - 68
| Sprache: | Deutsch |
|---|
Inhaltsverzeichnis:
All meine Sünden nahm Jesus
Am Kreuze meines Heilands
An dem Kreuz in Deinem Blute
Auf Deinen Ruf, o Herr
Auf Golgathas Hügel
Auferstanden aus des Grabes Nacht
Auferstanden, sprach der Engel
Aus Jesu Wunden
Das Grab ist leer
Das ist unsre Botschaft
Der auferstandene Jesus
Der Himmel steht offen
Die heilge Nacht
Dort auf Golgatha stand
Dort in dem Garten
Ein heilger Born
Er hat mich so geliebt
Er lebt, Er lebt, seht nur
Er lebt! Er lebt, der Siegesheld
Es ist ein Born
Es ist wahr
Frauen gingen früh am Morgen
Für mich gingst du nach Golgatha
Gnade, die Jesus uns zugewandt
Golgatha, vorne das Kreuz
Gott ist die Liebe
Halleluja, auferstanden
Herr Jesus, Du gingst den Weg
Hört, wir wollen euch die Botschaft
Ich bestaune die himmlische Pracht
Ich bete an die Macht der Liebe
Ich öffne dir die Tür
Im Glauben seh ich
In finstrer Gruft er lag
Ists wahr, dass Jesus
Jesus Christus ist der Sieger
Jesus ist erstanden
Jesus lebt, mit Ihm auch ich
Jesus, zieh zum Kreuze mich
Kennst du wohl den Brunnen
Kennt ihr Ihn, den treuen Freund
Komm zum Kreuz
Kommt, freut euch sehr
Kommt, stimmet alle jubelnd ein
Kommt, stimmt in unser Loblied
König des Lebens
Lang und schwer
Lob und Dank
Niemals habe ich daran gedacht
O Gott sei gelobt
O komm doch mit mir nach G.
O schaue zum Kreuze des Herrn
O Wunder, das uns brachte Leben
Oft kann ich`s nicht verstehen
Preis sei Dir, mein teurer Heiland
Schau ich zu jenem Kreuze hin
Sieh, Gottes Lamm
Sünder, nichts, sei´s groß
Teurer Heiland, Dein Blut
Von Jahr zu Jahr
Von meinem Jesus will ich singen
Von seinem Thron im Himmel
Was macht mich von Sünden rein
Weinen möchte ich
Weit, weit wie die Meere
Wer Jesum am Kreuze
Wundervoller Heiland
Zermalmtes Brot des Lebens
0 von 0 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen
Anmelden
Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.