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PageFlip Dragonfly
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Produktinformationen "PageFlip Dragonfly"
Freihändig geht besser beim Notenblättern, Songwechseln
Auf der NAMM im Januar 2017 erstmals vorgestellt: Das PageFlip Dragonfly ist ein drahtloser 4-Pedal-Bluetooth-Controller. Er verfügt über alle wichtigen Features des Pageflip Firefly, jetzt aber in einem kompakten Vierpedal-Design: beleuchtete Pedale, programmierbare Pedal-Modi, zusätzliches Gewicht, robuste Konstruktion, ein 30-minütiges Timeout und eine völlig lautlose Pedal-Aktion. Inspiriert vom kompakten Layout schwarzer und weißer Tasten am Klavier, verfügt das Dragonfly über ein ergonomisches modernes Design mit zwei kleineren Pedalen, die auf zwei größeren Pedalen aufgesetzt sind. Tippen auf die größeren Pedale löst typischerweise die häufigsten Aufgaben aus, die beiden "Stomp"-Pedale sind zumeist für die sekundären Aufgaben zuständig. Ideal für Musiker, die die Freihändigkeit beim Spielen schätzen, um bis zu vier Aktionen per Fußtipp zugleich auszulösen. Zum Beispiel, um Notenblätter vor oder zurückzublättern und nebenbei die Songs in einer Setliste mit den kleineren Pedalen vor und zurückzuschalten. Die Optionen sind endlos.
Das PageFlip Dragonfly ist ein Premium-Bluetooth / USB-Fußpedal-Controller mit vier Tasten. Es kann mit diversen iOS-, Android-, Windows- oder MAC-Apps- und Programmen verwendet werden, um bis zu vier verschiedene Tastenfunktionen per Fuß auszulösen. Beispielsweise zum Seitenwechseln von Noten, zum Navigieren innerhalb von Songlisten, zur Lautstärkeregelung oder für die Start/Stop-Wiedergabe von Multimedia-Inhalten. Das Dragonfly ist das derzeit modernste Quad-Pedal auf dem Markt.
Besonderheiten
Unterstützte Android Apps: MobileSheets, SongBook, Fakebook, Lyrics Flipper+, Moon+ Reader, EBookDroid, Cool Reader, ezPDF Reader, EP45 Pro, GuitarTapp Pro, MuseBook, MuseScore, Musicnotes und jede andere App die mit Tastaturkommandos arbeitet.
Unterstützte iPad Apps: ForScore, OnSong, unrealBook, Avid Scorch, Alto Prompter, Baritone Sax Prompter, DeepDish GigBook, DrumSetlist Manager, Finale SongBook, Flute Prompter, GoodReader, GuitarTapp Pro, Hymnals, iAutoCue, iBandManager Pro, iBooks, iClassicScores, iCue, iGigBook, iReal Pro, Loopy, Loopy HD, MuseScore, Music Binder, Musicnotes, MusicReader, MusicPodium, My Lyric Book, Newzik, NextPage, NextSong, Oboe Prompter, PiaScore HD, Planning Center Music Stand, Planning Center Projector, Play On Cue, Pocket Jamz Guitar Tabs, Pocket Jamz Piano Notes, PowerMusic, PowerPoint, PrompterPal, Recorder Prompter, SampleWiz, Scorecerer, Scorio Music Case, SeeScore, Set List Maker, Setlists, Sheet Music Direct, Scorecerer, Set List Maker, Setlists, SongBook+, SongBook ChordPro, SongSheet, Steinway Etude, Teleprompt+, Tempo - Metronome with Setlists, Tenor Sax Prompter, TheGigEasy, Trumpet Prompter, unrealBook, Video Scores, Virtual Sheet Music, Word.
Features
- Platzsparende Quad-Funktionalität bei noch kompaktem Doppelpedal-Design
- Vier beleuchtete Pedale erlauben den Einsatz auch in dunkler Umgebung
- Fünf programmierbare Pedal-Modi erlauben vielseitigen Einsatz
- Lange Betriebsbereitschaft bei Inaktivität 30 Min bis zum Einschalten in den Ruhemodus
- Drahtlose (Bluetooth) oder drahtgebundene (USB) Anschlussmöglichkeiten
- Vollkommen lautlose Pedal-Bedienung
- Ergonomisches Design und besondere Stabilität auch bei robustem Einsatz
- Arbeitet ca. ein Jahr mit zwei AA-Batterien, kann auch mit Netzteil benutzt werden.
- Kostenlose Windows- / Mac-Software zum Download, um gewünschte Pedalmodi neu zu programmieren.
- Abmessungen (BHT): 178mm x 59mm x 166mm
- Gewicht: 312 Gramm
Lieferumfang
Dragonfly Pedal, USB-Strom-/Datenkabel, Kurzanleitung.
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.